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Mein Garten

Mein 1. Garten (1997) – war noch sehr klein

Zusammen mit meiner Freundin hatte ich einen Topf mit Pfefferminze auf der Dachterrasse des Studentenwohnheimes. Wenn die Stängel im Teewasser der Glaskanne schwammen, wurde des Öfteren von Mitbewohnern die Legalität der Pflanze angezweifelt.

 

Mein 2. Garten (2002) – war gut überschaubar

Im Balkon-Betontrog meiner Wohnung im 4. Stock wuchsen sogar Radieschen. Meinen großen Ginster habe ich damals klein gekauft und immer mit umgezogen. Heute sieht er so aus.

Ginster01

 

Mein 3. Garten (2004) – wieder ein Balkon

Terrassenlandschaft auf Klein-Balkonien – die Blumentreppe machte es möglich. Pfefferminz direkt in die Morgen-Teekanne gepflückt tröstet. Und allerlei Kräutlein verfeinerten die Küche.

 

Mein 4. Garten (2005) – ein Erbstück

Endlich mein erster richtiger Garten. Von der Schwiegermama mit Ablegern und guten Tipps ausgerüstet, ging es ans Umgestalten von Omas Garten. Unzählige Feuerwanzen, Traubenhyazinthen und Oma‘s große Hortensie begleiten mich seitdem.

Unser Garten vermittelt uns ein Stück Ewigkeit. Das wurde uns deutlich klar, als wir mit unserem Garten umziehen mussten. Ich hatte das Glück meine Pflanzen in Nachbars Grundstück „parken“ zu können während wir neu bauten.

 

Mein 5. Garten (2009)

Ein leerer Garten – viele Pflanzen – ich war in meinem Element.

Garten vorher

Garten nacher

 

„Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden.“

Karl Foerster

 

Was bedeutet mein Garten für mich?

  • Erholung
  • Inspiration: Feeling, Formen, Farben,…
  • Spaß am Ernten
  • Tieren einen Lebensraum schaffen
  • Bewusstsein für die Wertigkeit von Gemüse: was ist notwendig bis ein Zucchini geerntet werden kann (Gefahren: Schnecken, Gießen vergessen, Kinderfüße, Platzregen, Hagel)
  • Weitergeben an die Kinder (Nachbar´s Bub: „Boah, das ist eine Karotte?!“)
  • Natur daheim: Das Grüne Zimmer – Erweiterung des Heims in die Natur. Meine Gartenskulpturen setzen im Sommer Akzente und erinnern mich im Winter im Haus an die schöne Zeit im Garten.
  • Das besondere Gefühl in den Apfel aus dem eigenen Garten zu beißen
  • Ich will auch in meinem Garten zu Hause sein – dazu gehört für mich die richtige Einrichtung, bei mir ist das eine stimmungsvolle Bepflanzung und schöne Sitzplätze (aktuell 8 – vom einfachen Baumstumpf bis zur Sitzgruppe auf der Terrasse, bei nur 250 qm Garten).
  • Der Genuss sommerwarmer, duftender Himbeeren
  • Meditatives „Rumwurschteln“
  • Erinnerungen an liebe Menschen – sei es durch Pflanzen, die mir geschenkt wurden oder durch Erlebnisse, die mir beim Garteln wieder einfallen.

 

„Mit den Händen in der Erde – mit dem Kopf in der Welt“


Martina Romstötter

 

Vorgarten

1 Kommentar

  1. Pingback: Neuer Sitzplatz im Garten | Martina Romstötter

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